Bundestrainer soll ein "erfahrener Kollege" werden
Klinsmann: Meine Rolle sollte die eines Teamchef sein

Jürgen Klinsmann hat am Samstag seine Vorstellungen über sein mögliches Engagement beim DFB noch einmal konkretisiert. Den Kontakt hatte Ex-Bundestrainer Berti Vogts hergestellt.

HB BERLIN. Jürgen Klinsmann sieht seine Aufgabe bei einem Engagement beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Teamchef. Er sei der Überzeugung, dass seine "Rolle die eines Teamchef seinen sollte», sagte der 39-Jährige am Samstag auf einer Pressekonferenz am Frankfurter Flughafen. Er wolle «eine federführende Rolle spielen.» Klinsmann war am Morgen aus den USA kommend in Deutschland eingetroffen.

Die Rolle des Bundestrainers will der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalelf einem erfahrenen Kollegen überlassen. Klinsmann besitzt zwar die Fußballtrainer-Lizenz, hat aber noch nie einen Verein hauptverantwortlich betreut. «Wenn ich diese Rolle ausfüllen würde als Teamchef, dann nur in Verbindung mit einem sehr ehrfahrenen Trainer.»

Zu Spekulationen über etwaige Kandidaten will sich Klinsmann vor Abschluss der Verhandlungen mit dem DFB nicht äußern. Beide Seiten setzen sich am Wochenende am Verbandssitz in Frankfurt zusammen, um eine Lösung zu finden. «In den nächsten Tagen geht es ans Eingemachte.»

Dass die deutsche Nationalelf bei der Weltmeisterschaft 2006 eine gute Rolle spielen werde, davon ist Klinsmann überzeugt. «Sonst würde ich es nicht machen.» Dafür wolle er in den kommenden zwei Jahren die Voraussetzungen schaffen.

Klinsmann berichtete erstmals auch darüber, wie der Kontakt zum DFB überhaupt zustande gekommen war. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts hatte ihn in Los Angeles besucht und seinem ehemaligen Mannschaftskapitän auf ein mögliches Engagement beim DFB hin angesprochen. Klinsmann zeigte sich interessiert, und Vogts sorgte für den Kontakt.

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