Bundesverdienstkreuz verliehen
Duisenberg: Änderung des Stabilitätspakts wäre Fehler

Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet nach den Worten ihres Präsidenten Wim Duisenberg in diesem Jahr eine durchschnittliche Teuerungsrate von knapp über zwei Prozent.

rtr FRANKFURT. "Die EZB wird getreu ihrem Auftrag wachsam bleiben, um ihre Glaubwürdigkeit zu wahren und sich die Unterstützung der Bürger Europas zu erhalten", sagte Duisenberg am Mittwoch in Frankfurt. Es sei nicht überraschend, dass der Stabilitätspakt im gegenwärtigen Konjunkturzyklus in Frage gestellt werde, sagte Duisenberg. Dennoch sei er anders als einige Kritiker der Ansicht, dass der Pakt den Entscheidungsträgern in der Finanzpolitik genügend Spielraum einräume. "Außerdem denke ich, dass es ein großer Fehler und der stabilitätsorientierten Kultur abträglich wäre, den im Vertrag von Maastricht festgelegten makroökonomischen Handlungsrahmen zu verändern." Bundesfinanzminister Hans Eichel verlieh Duisenberg am Mittwoch in Frankfurt das große Bundesverdienstkreuz.

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