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Bundeswehr kämpft gegen Drogenanbau in Afghanistan

Die Bundeswehr hat ihr Konzept für den Einsatz in den afghanischen Drogenanbaugebieten geändert. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) sagte der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“: „Wir unterstützen die britischen und amerikanischen Kräfte beim Kampf gegen die Schlafmohnproduktion.“

dpa HANNOVER. Die Bundeswehr hat ihr Konzept für den Einsatz in den afghanischen Drogenanbaugebieten geändert. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) sagte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung": "Wir unterstützen die britischen und amerikanischen Kräfte beim Kampf gegen die Schlafmohnproduktion."

Die deutschen Wiederaufbauteams in Kundus und Feisabad leisteten logistische Hilfe und versorgten die Bündnispartner mit Informationen. Aktiv dürfen die deutschen Soldaten in Afghanistan bisher nicht gegen die Drogenproduktion vorgehen, weil das Bundestagsmandat dies nicht erlaubt.

Im kommenden Jahr rechnet Struck mit weiteren Bundeswehr-Einsätzen in Afrika. Die Afrikanische Union habe um Unterstützung ihrer Friedensmissionen gebeten. Dabei gehe es vor allem um den Transport von Soldaten in Krisengebiete, sagte Struck der Zeitung. Am Mittwoch hatte die Bundeswehr ihre Lufttransporthilfe für den Sudan gestartet.

Mit Blick auf die Misshandlungen bei der Bundeswehr geht der Minister davon aus, dass alle Fälle aufgedeckt sind. "Es gibt keine weiteren Fälle gravierender Art mehr", sagte er der "Neuen Presse". Alle Meldungen, die es nach seinem Aufruf gegeben habe, beträfen Fälle, "die schon weit zurück lagen und denen keine Bedeutung beigemessen werden kann".

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