Bundeswehr trägt die Kosten
Mehr als 5 000 Bundeswehrsoldaten Einsatz

Im Kampf gegen das Hochwasser sind nach Angaben von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) bereits mehr als 5 000 Soldaten im Einsatz. "Die Zahl wird sich noch deutlich erhöhen, ganz zweifellos", sagte Struck am Freitag in Kiel.

HB/dpa KIEL. Nach Sachsen und Sachsen-Anhalt gebe es inzwischen auch Anfragen aus Brandenburg. "Alles technische Gerät, was wir haben, alle Manpower, die wir haben, wird zur Verfügung gestellt", sagte der Verteidigungsminister. "Alles, was wir tun können, tun wir."

Zu den anfallenden Einsatzkosten sagte Struck: "Ich mache mir jetzt überhaupt keine Gedanken darüber, wie das Geld für die Einsätze beim Hochwasser aufzubringen ist." Darüber werde entschieden, wenn alles vorbei ist. Ihm gehe es jetzt nur darum, dass den Menschen so schnell wie möglich effektiv geholfen wird. Die Bundeswehr werde die Kosten für ihre Einsätze allein tragen. "Ich verlange von keinem Land und von keiner Gemeinde Ersatz der Kosten."

Die Bundeswehr werde lange vor Ort bleiben müssen, um die Folgen des Hochwassers so weit wie möglich abzumildern und um die Aufräumarbeiten zu erledigen. Struck wollte sich noch am Freitag in Dresden über die aktuelle Situation informieren.

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