Burger werden zu Fleischpasteten
Olympia schützt McDonald's Rechte

dpa SYDNEY. Um die Rechte des Großsponsors McDonald's zu schützen, hat das Organisationskomitee der Olympischen Spiele von Sydney anderen Gastronomen nun sogar die Verwendung des Begriffs "Burger" verboten. McDonald's Konkurrenten im olympischen Umfeld müssen sich ab sofort mit dem Verkauf von "Fleischpasteten" begnügen. Sie dürfen auch keine Pommes Frites unter dem bei McDonald's üblichen amerikanischen Namen "fries" anbieten, sondern müssen auf das in Australien bekanntere Wort "chips" zurückgreifen.

Die frittierten Kartoffelstreifen können darüber hinaus nicht von der gleichen dünnen Art sein, wie die des amerikanischen Konzerns. Bis jetzt ist noch nicht bekannt, welche Preise bei den Spielen fällig werden. In der Olympia-Stadt wird aber spekuliert, dass eine Dose Bier mit fünf Dollar (6,35 Mark) und ein Sandwich mit 5,5 Dollar (7,00 Mark) zu Buche schlagen werden. Die Olympia-Macher hatten nach einem öffentlichen Aufschrei allerdings einen Rückzieher vom generellen Verbot von mitgebrachtem Essen gemacht.

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