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Bush for President?

Die Chancen steigen, dass George W. Bush der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird. Nachdem der oberste Gerichtshof in den USA am Montag den Fall der Stimmennachzählungen in Florida an den obersten Gerichthof des Sonnenstaates zurückverwies, glauben Investoren wieder an einen Sieg des Republikaners.

So ist es nicht erstaunlich, dass Microsoft, Philip Morris, Pharmawerte und andere Werte, die von einem Wahlsieg von der Bush-Regierung profitieren würden, vorbörslich steigen.



Die Wall Street tangieren politische Entscheidungen erfahrungsgemäß nur kurzfristig. Doch würde eine baldige Ernennung des 43. Präsidenten der USA für dem Markt ein Stück Unsicherheit nehmen. Al Gores Anwälte waren gescheitert, Floridas obersten Gerichtshof zu überzeugen, die 14.000 Stimmen per Hand auszählen zu lassen. Spätestens am 12. Dezember muss die endgültige Entscheidung über die Präsidentschaftswahl fallen. Denn bis dahin müssen die Wahlmänner in Florida bestimmt worden sein.



Die Eröffnungsindikatoren der Wall Street deuten auf einen freundlichen Handelsstart. Der S&P 500 Futures notiert zwölf Punkte im Plus. US-Standardwerte gelten zur Zeit an New Yorks Börsen als sicherer Hafen. Der Nasdaq Future klettert sogar 81 Punkte in den grünen Bereich.



Nokias

erfreut die Anleger mit positiven Prognosen. Im ersten Halbjahr 2002 werde rund eine Milliarde Menschen die Telefone des größten Mobilfunkhersteller der Welt nutzen. Damit würde Nokia das gesteckte Ziel ein halbes Jahr eher erreichen als ursprünglich geplant.



Intel

kann nach der Zeit der Kursverluste nun wieder an Wert zulegen. Cisco Systems profitiert von einer Analystentagung bei UBS Warburg. Das Management äußerte sich positiv zu den Aussichten der Branche. Der Bedarf an Internet Infrastruktur werde demnach in den nächsten drei bis fünf Jahren robust bleiben. Investitionen in diesen Bereich steigerten die Produktivität um 50 bis 100 Prozent und sicherten die Überlebenschancen in der Unternehmenswelt, so der Cisco Vorstand.



Das positive Marktumfeld nur leicht trüben kann die negative Meldungen von 3Com. Der Datennetzkonzern warnt die Anleger vor schlechter als erwarteten Quartalszahlen. Statt des erwarteten Verlusts von sieben bis neun Cents pro Aktie soll der Konzern voraussichtlich ein Defizit von 19 und 23 Cents erwirtschaftet haben. Der Umsatz soll zehn bis zwölf Prozent hinter den Prognosen der Analysten zurück bleiben. Schleppende Auftragseingänge seitens der Telekommunikationsindustrie seien der Grund für die trüben Aussichten.



Xilinx

enttäuschte die Anleger ebenfalls. Statt des erwarteten Umsatzwachstums von zehn bis 14 Prozent soll die Steigerungsrate nun nur noch die Hälfte betragen. Die Aktie verliert vorbörslich an Wert. .

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