Bush gewann in kleinen Dörfern knapper
Höhere Wahlbeteiligung erwartet

Bei der US-Präsidentschaftswahl wird eine höhere Wahlbeteiligung als vor vier Jahren erwartet, als 51,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Darauf deutet die Rekordzahl von registrierten Neuwählern hin.

HB WASHINGTON. Wahlberechtigt sind dieses Mal nach Angaben des Wahlstatistikbüros der USA insgesamt 217 Millionen Amerikaner. Gerechnet wird mit einer Wahlbeteiligung von bis zu 60 Prozent - das wäre die höchste seit 1968, als der Republikaner Richard Nixon auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges den Demokraten Hubert Humphrey schlug.

Traditionell hat der Wahltag am Dienstag kurz nach Mitternacht mit Mini-Abstimmungen in den beiden kleinen Dörfern Dixville Notch und Hart's Location in New Hampshire begonnen. In beiden Ortschaften gewann nach letztem Auszählungsstand wie vor vier Jahren Bush, allerdings knapper als damals.

Neu gewählt werden am Dienstag auch die 435 Mitglieder des Abgeordnetenhauses und 34 der 100 Mitglieder des Senats. In beiden Kammern haben die Republikaner zurzeit die Mehrheit. Mit besonderer Spannung wird erwartet, ob den Demokraten der Gewinn der Senatsmehrheit gelingt. Zur Wahl stehen ferner 11 Gouverneure. Außerdem gibt es zahlreiche Volksabstimmungen in den einzelnen Staaten wie etwa über ein Verbot von Homosexuellenehen.

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