Bush macht sich über potenzielle Nachfolger lustig
Clinton fordert Obama zum TV-Duell „eins gegen eins“

Im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur hat Hillary Clinton ihren Konkurrenten Barack Obama erneut zu einer weiteren TV-Debatte herausgefordert. Diesmal solle das Rededuell ohne Moderatoren stattfinden, sagte Clinton am Samstag nach US-Medienberichten vor mehreren tausend Anhängern in South Bend (US-Bundesstaat Indiana).

HB WASHINGTON. „Ich biete Senator Obama die Gelegenheit, eins-gegen-eins gegen mich anzutreten – ohne Moderatoren“, sagte sie in Indiana. Nur Obama und sie sollten 90 Minuten lang Fragen stellen und beantworten. Clintons Wahlkampfmanagerin hatte an ihren Kollegen in Obamas Team einen Brief mit diesem Vorschlag übersandt, berichtete der Fernsehsender CNN.

Das Obama-Lager erteilte der New Yorker Senatorin jedoch umgehend eine Absage. Obama habe bereits an 21 Debatten teilgenommen, vier davon nur mit Clinton als Gegnerin. Bis zu den nächsten Abstimmungen in Indiana und North Carolina in eineinhalb Wochen sei es wichtiger, direkt mit den Wählern zu sprechen und auf deren Fragen zu antworten, sagte Obama dem Sender Fox News. Vor dem 6. Mai werde es keinen verbalen Schlagabtausch im Fernsehen geben.

Obama hatte eine ursprünglich für Ende April geplante Debatte platzen lassen. Der Senator gilt als vergleichsweise schwacher Debattenredner, beim TV-Duell vor den jüngsten Vorwahlen in Pennsylvania war er mehrfach unter erheblichen Druck geraten.

Bei dem bislang letzten Aufeinandertreffen der beiden Bewerber konzentrierte sich die Debatte auf Obamas Beziehungen zu seinem umstrittenen früheren Pastor. Anhänger des 46-Jährigen kritisierten die Moderatoren des Duells, weil sie anderen Themen wie dem Irak-Krieg nicht mehr Gewicht gaben.

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