Bush oder Kerry?
US-Präsidentenwahl läuft an

In den ersten Staaten an der US-Ostküste öffnen die Wahllokale. Jede Stimme zählt: So ungewiss war der Wahlausgang in den USA noch nie. Die Wahlforscher konnten weder für George Bush noch für John Kerry einen Vorsprung ausmachen.

HB DÜSSELDORF/WASHINGTON. An der Ostküste liegen bevölkerungsreiche Staaten wie New York oder North Carolina, darunter auch Schlüsselstaaten wie Pennsylvania oder Florida. Bush und Kerry hatten ihren Wahlkampf mit einem atemlos wirkenden Sprint durch die besonders stark umkämpften Bundesstaaten beendet. Absolut dominierend sind dort Themen wie nationale Sicherheit sowie die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit einer Entscheidung können wir frühestens am Dienstagabend gegen 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr unserer Zeit) rechnen.

Die Bewohner der nördlichen Ostküstenstaaten Maine, New York und Pennsylvania sind eher für Kerry, die südlichen Staaten Georgia, South Carolina und Virginia gelten als Heimspiel für Amtsinhaber Bush.

Am Dienstag werden auch die 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Senatoren neu gewählt. In beiden Häusern des Kongresses haben die Republikaner derzeit eine Mehrheit. Mit besonderer Spannung wird verfolgt, ob sie ihre knappe Mehrheit im Senat verteidigen können.

In dem kleinen Dorf Dixville Notch im US-Bundesstaat New Hampshire errang Bush einen symbolischen Sieg. Kurz nach Mitternacht (Ortszeit) stimmten dort am Dienstag 19 Wähler für Bush und 7 für Kerry. Das teilte das Wahlbüro nach Auszählung der 26 Stimmen mit. In einem Bergdorf in New Hampshire erhielt Bush 16, Kerry 14 Stimmen.

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