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Bush sichert Zusammenarbeit mit allen Nahost-Konfliktparteien zu

dpa WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush hat nach den Wahlen in Israel versichert, dass er sich mit allen Konfliktparteien im Nahen Osten um "Stabibilität und Ruhe" bemühen werde. In seinen ersten öffentlichen Äußerungen zum Wahlsieg von Ariel Scharon reagierte er am Mittwoch damit auf Spekulationen, dass die neue US- Regierung ein distanziertes Verhältnis zu Palästinenserführer Jassir Arafat haben werde. Bush-Sprecher Ari Fleischer bekräftigte: "Der Präsident wird weiter für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten arbeiten. Das bedeutet, er wird mit allen Parteien zusammenarbeiten, die daran mitwirken, dem Nahen Osten Frieden zu bringen."

Bush hatte zuvor mit Wahlsieger Scharon und dem amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Barak telefoniert. Er bot Scharon eine Zusammenarbeit "besonders für Frieden und Stabilität in der Region" an. In seinem Telefonat habe Bush die israelisch-amerikanischen Beziehungen als "felsenfest" bezeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Bush selbst erklärte, Barak habe in seinem Gespräch versichert, dass er die Bemühungen unterstützen werde, die Lage in der Region zu beruhigen.

US-Außenminister Colin Powell sprach ebenfalls mit Scharon. Außerdem telefonierte er mit dem jordanischen König Abdullah, dem saudi-arabischen Kronprinzen Abdullah, dem syrischen Außenminister Faruk el Schara und dem ägyptischen Außenminister Amre Musa. Powell habe an alle appelliert, "in dieser heiklen Zeit" Zurückhaltung zu üben, sagte Außenamtssprecher Richard Boucher.

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