Business-Travel
New York droht Verkehrschaos

Mit einem Notstandsplan soll in New York nach der Streikankündigung von 34 000 Mitarbeitern bei Bussen und Bahnen ein Verkehrschaos verhindert oder wenigstens abgemildert werden

HB/dpa NEW YORK. So dürfen mit Beginn des Ausstands am kommenden Montag nur noch Autos mit mindestens vier Insassen über Brücken und durch Tunnel nach Manhattan fahren. Mehrere große Straßenzüge der Millionenmetropole sollen völlig gesperrt und damit für Krankenwagen, Feuerwehren und andere Notfallfahrzeuge frei gehalten werden. Unternehmen haben bereits nahezu alle Hotelzimmer in dem auf einer Insel liegenden Stadtbezirk reserviert, um außerhalb wohnende Mitarbeiter unterzubringen.

Das Bürgermeisteramt rief die Einwohner der größten Metropole Nordamerikas am Donnerstag noch einmal auf, Jobs wo immer möglich ab Montag zu Hause am Computer zu erledigen. Das Bus- und U-Bahnnetz von New York City, das täglich rund sieben Millionen Menschen nutzen, würde im Streikfall völlig lahm gelegt werden. Die Gewerkschaft der Transportarbeiter will damit Lohnerhöhungen von jährlich 6 Prozent in den kommenden drei Jahren erzwingen. Bürgermeister Michael Bloomberg verwies auf ein Haushaltsloch von mittlerweile 6 Mrd. Dollar. Den Gewerkschaften warf er nackte Erpressung vor. Er werde jedoch nicht "mit Leuten verhandeln, die einem die Pistole an den Kopf halten".

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%