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Busunglück: Ein Todesopfer und 35 Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Reisebus auf der A 9 südlich von Berlin sind am Mittwoch ein Mensch getötet und 35 Personen verletzt worden.

dpa BRüCK. Von zehn Schwerverletzten seien vier in einem Besorgnis erregenden Zustand, sagte der Potsdamer Polizeisprecher Rudi Sonntag. Erste Angaben über zwei Tote bestätigten sich nicht.

Der Fahrer eines österreichischen Lastwagens, der zwischen Brück und Beelitz (Potsdam-Mittelmark) an einem Stauende auf den mit 47 Reisenden aus Mecklenburg-Vorpommern besetzten Bus fuhr, erlitt tödliche Verletzungen. Die Rentner waren auf der Rückreise von einem Urlaub in Kroatien.

Der Bus war durch die Wucht des Aufpralls auf einen stehenden Lkw geschoben und eingeklemmt worden. Hubschrauber flogen die Verletzten in Krankenhäuser in Brandenburg, Berlin und Sachsen- Anhalt. Insgesamt waren sieben Hubschrauber und 54 Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Die Autobahn in Richtung Berlin wurde für mehrere Stunden voll gesperrt, es bildeten sich kilometerlange Staus.

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) äußerte sich über den Unfall bestürzt. Er sei ein weiterer Anlass, sich intensiv Gedanken über die Sicherheit von Reisebussen zu machen. Stolpe kündigte die Einführung von Bußgeldern für Reisende an, wenn diese der bestehenden Gurtpflicht in Bussen nicht nachkommen. Bisher sei dies nicht sanktioniert worden.

Der Stau auf der A neun Berlin-Dresden war am Morgen durch die Bergung eines auf der A 10 umgekippten Gefahrenguttransporters entstanden.

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