BVB bangt erneut um Conceicao
Amoroso versetzt den BVB

Der Ärger um Marcio Amoroso hält an. Der verletzte Stürmer ließ ein Rückkehr-Ultimatum des Vereins verstreichen. Jetzt droht der Streit zwischen dem Brasilainer und seinem Klub zu eskalieren.

HB DORTMUND. Der Fußball-Profi, der sich zur Behandlung einer Knieblessur noch in seiner Heimat aufhält, sollte nach dem Willen des BVB bis Dienstagmittag nach Deutschland zurückkehren. Doch der Brasilianer erklärte sich für nicht reisefähig. Er berief sich dabei auf ein ärztliches Dokument, wonach ein Transport wegen einer Gastritis ein gesundheitliches Risiko darstelle.

Der Fußball-Bundesligist will sich die Eskapaden von Amoroso nun nicht länger gefallen lassen. Der Klub drohte mit Konsequenzen und scheint auch eine Trennung von dem Star nicht mehr auszuschließen. "Es liegt uns kein Schreiben vor, das sein Fehlen rechtfertigt. Wir werten das als schwerwiegenden Vertragsbruch und werden arbeitsrechtliche Schritte einleiten", sagte Sportmanager Michael Zorc nach dem Vormittagstraining.

"Wir wissen nicht, wann er kommt", meinte Zorc. "Wir werden diesen ganzen Vorgang der Fifa zugänglich machen." Der Manager beklagte, dass alle Kontakte nur über Amoroso-Anwalt Pedro Adib liefen. Adib erklärte in einem Beitrag des Fernsehsenders DSF, Borussia Dortmund über den Gesundheitszustand des Spielers schriftlich informiert und vor einem Flug nach Deutschland gewarnt zu haben. Amoroso habe nicht nur eine Knieverletzung, sondern leide auch an einer Gastritis.

Laut BVB-Manager Michael Meier liegt zwar ein Dokument vor, dieses sei aber schon vor längerer Zeit eingegangen. "Wir gehen davon aus, dass eine Gastritis unter normalen Umständen doch kurzfristig heilbar ist. Und wenn er denn in die USA fliegen kann, kann er sicherlich auch einen Umweg über Deutschland machen", sagte Meier. Ein aktuelles Attest, so Zorc, liege dem BVB nicht vor.

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