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BVB Dortmund will mit Konsolidierungsprogramm operativen Verlust halbieren

Der finanziell angeschlagene Fußballclub Borussia Dortmund will mit einem Konsolidierungsprogramm seinen operativen Verlust mehr als halbieren.

dpa-afx DORTMUND. Der finanziell angeschlagene Fußballclub Borussia Dortmund will mit einem Konsolidierungsprogramm seinen operativen Verlust mehr als halbieren. Im laufenden Geschäftsjahr 2004/2 005 (Ende Juni) soll das Minus vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf rund neun Mill. Euro schrumpfen (Vorjahr minus 20,7 Mill. Euro), teilte Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein am Freitag mit.

Im kommenden Geschäftsjahr 2005/2 006 peilt die Gesellschaft im operativen Geschäft auch ohne Teilnahme im internationalen Wettbewerb ein positives Ergebnis an. Der BVB will unter anderem seine Stadionfinanzierung neu strukturieren, die Eigenkapitalbasis stärken, die Verbindlichkeiten bereinigen und Organisationsstrukturen reformieren.

Die Borussia Dortmund Gmbh & Co. Kgaa habe für die Umsetzung des Projekts einen Lenkungsausschuss eingesetzt, dem neben den Geschäftsführern Gerd Niebaum und Michael Meier auch der Leiter "Controlling", Detlef Thiemann, angehöre. Unterstützt werde der BVB bei seinem Konsolidierungsprogramm durch die Metrum Managementberatung Gmbh, die die Maßnahmen mit realisieren werde. Die Unternehmensberatungsgesellschaft halte nach eingehender Prüfung die Umsetzung und die Ziele des umfassenden Konsolidierungsprogramms für realistisch.

Für Dienstag (16. November) ist die Hauptversammlung geplant.

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