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'BZ': Klöckner-Werke verschmelzen mit WCM

Die Aufsichtsräte der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG und der Klöckner-Werke sind am Freitag zu Beratungen zusammengekommen. Wie die "Börsen-Zeitung" am Freitag berichtet, wird damit offenbar das Schlusskapitel für den traditionellen Maschinenbauer in seiner jetzigen Form eingeläutet.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aufsichtsräte der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG und der Klöckner-Werke sind am Freitag zu Beratungen zusammengekommen. Wie die "Börsen-Zeitung" am Freitag berichtet, wird damit offenbar das Schlusskapitel für den traditionellen Maschinenbauer in seiner jetzigen Form eingeläutet. Am Ende stehe aller Wahrscheinlichkeit nach die Verschmelzung der bilanziell gesunden und profitablen Tochter mit der eigenkapitalklammen Muttergesellschaft WCM.

Nach Informationen aus Finanzkreisen gilt die Verschmelzung von Klöckner auf WCM als die wahrscheinlichste Lösung, schreibt das Blatt. In der Diskussion seien mindestens zehn WCM-Aktien je Klöckner Papier. Ein Klöckner-Sprecher wollte sich zum Ausgang der noch laufenden Sitzung auf Anfrage nicht äußern.

Durch die Verschmelzung könnte der Zeitung zufolge die WCM-Eigenkapitalquote von derzeit zwölf Prozent auf bis zu 35 Prozent steigen. Dies würde der Gesellschaft wieder mehr Handlungsfreiheit geben.

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