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Cabrio-Schmiede Karmann von Opel-Krise nicht betroffen

Europas größte Cabrio-Schmiede Karmann bleibt von der Krise bei Opel unberührt. "Mit Opel arbeiten wir nicht zusammen", sagte Unternehmenssprecher Christian Eick am Mittwoch in Osnabrück.

dpa-afx OSNABRÜCK. Europas größte Cabrio-Schmiede Karmann bleibt von der Krise bei Opel unberührt. "Mit Opel arbeiten wir nicht zusammen", sagte Unternehmenssprecher Christian Eick am Mittwoch in Osnabrück. Allerdings sei die Herstellung von Dachsystemen für neue Modelle der Opel-Konzernmutter General Motors (GM) und Chrysler vorgesehen. Diese Projekte seien von den Schwierigkeiten von GM in Europa aber nicht betroffen. Daher laufe auch der Bau einer neuen Fertigungsstätte für Faltdächer im amerikanischen Plymouth nahe Detroit wie geplant.

Details zu den gemeinsamen Projekten mit GM oder Chrysler wollte Eick nicht nennen. In der neuen Fertigungseinrichtung sei die Herstellung von Stoffverdecken sowie der gefragten Stahlfaltdächer (Retractable Hardtops) möglich. GM will bis 2006 europaweit 12 000 der insgesamt 63 000 Stellen bei Opel, Vauxhall und Saab streichen.

Karmann stellt mit weltweit 9 900 Beschäftigten etwa die Cabrio- Version des Audi A4, den Sportwagen Chrysler Crossfire und den Mercedes CLK her. Das Unternehmen war in den 60er Jahren als Hersteller des VW Käfer Cabrio und des Karmann Ghia bekannt geworden. Im vergangenen Jahr wurden rund 2,2 Mrd. Euro umgesetzt.

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