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Cap Gemini baut weltweit 2700 Arbeitsplätze ab

Die französische Software- und Consulting-Gruppe Cap Gemini Ernst & Young kann die in diesem Jahr angestrebten Ziele nicht erreichen. Vom Arbeitsplatz-Abbau sind vor allem Vertretungen in den USA, Großbritannien und nordeuropäischen Ländern betroffen.

dpa PARIS. Die französische Software- und Consulting-Gruppe Cap Gemini Ernst & Young kann die in diesem Jahr angestrebten Ziele nicht erreichen und baut weltweit 2700 Arbeitsplätze ab. Nach Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag in Paris sind überwiegend Arbeitsplätze in den USA, Großbritannien und nordeuropäischen Ländern betroffen.

In den vergangenen Wochen hätten die geschäftlichen Aktivitäten sich deutlich verlangsamt und wichtige Projekt entweder verschoben oder ganz gestrichen werden müssen, berichtete Cag Gemini, das zu den führenden Consultingunternehmen gehört. Auch die Zusammenlegung von Veba und Viag in der Eon Energie in Deutschland wirke sich aus, weil das Zusammengehen mit der Veba-Gruppe damit aufgelöst werden müsse.

Die französische Gruppe strebt im laufenden Jahr nur noch einen Umsatz von etwa neun Mrd. ? (17,64 Mrd DM) im Vergleich zu den am Jahresanfang angegebenen 9,6 Mrd. für 2001 an. Die Hälfte des Rückgangs gehe auf die Abschwächung des US-Geschäfts zurück. Im Mai des Jahres 2000 hatte Cap Gemini den US-Consultingbereich Ernst & Young integriert und dann zunächst bei den Gewinnen noch zugelegt.

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