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Cargolifter-Verlust steigt deutlich an

Begründet werden die schlechten Zahlen mit einer Umstellung auf die Rechnungslegung US GAAP.

Reuters BERLIN. Beim Luftschiff Cargolifter AG-Hersteller hat sich der Konzernverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (31. August) auf 67,9 Millionen Euro nach 29,9 Millionen Euro im Vorjahr erhöht. "Wir haben in diesem Jahr die Rechnungslegung auf US GAAP umgestellt", teilte das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Berlin mit. Dadurch ergebe sich in der Entwicklungsphase des Luftschiffs CL 160 ein höherer Verlust als nach dem deutschen HGB.

Die finanzielle Basis des Unternehmens sei gut, hieß es weiter. Selbst heute würde Cargolifter über sämtliche Mittel des Börsengangs verfügen. Nach Firmenangaben brachte die Emission rund 97 Millionen Euro ein. Die Gesamtinvestitionen bis zum Beginn der Serienproduktion bezifferte Cargolifter auf insgesamt 500 Millionen Euro. Im Jahr 2001 werde die schon angekündigte Optionsanleihe aufgelegt.

Der Kurs der Cargolifter-Aktie drehte nach Bekanntgabe der Zahlen zunächst ins Minus.

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