Carl Zeiss Meditec
Nach schlechtem Jahr bessere Aussichten

Der Augenheilkunde-Systemanbieter Carl Zeiss Meditech hat im Fusionsgeschäftsjahr 2001/2002 operativ weniger verdient als ein Jahr zuvor und dies vor allem mit Integrationskosten begründet.

Reuters JENA. Das Betriebsergebnis sei auf 8,4 Mill. ? von 13,7 Mill. ? gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Der Jahresabschluss 2001/2002 (bis Ende September) sei aber nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar, da das Geschäft der fusionierten ehemaligen Asclepion nach US-Bilanzierungsregeln erst ab Juli 2002 in die Konzernbilanz einbezogen werde. Der Konzernumsatz sei indes im Geschäftsjahr um 6 % auf 204,6 Mill. ? gestiegen. Ausblickend hieß es: "Die weitere Entwicklung steht auf einer gesunden Basis".

Carl Zeiss Meditech ist die Augenheilkunde-Sparte des Optoelektronik-Konzerns Carl Zeiss. Im Frühjahr war sie mit der am Neuen Markt notierten Asclepion-Meditec fusioniert und ist seitdem an der Börse notiert.

Unterdessen teilte die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft mit, dass sie ihre Anteile von 9,2 % an der Carl Zeiss veräußert hat. Käufer der 2,39 Mill. Aktien seien institutionelle Investoren.

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