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Carnival bietet jetzt 3,8 Milliarden Pfund für P&O

Die Carnival Corporation hat ihr Übernahmeangebot für die britische Kreuzschiff-Reederei P&O Princess auf 3,8 Mrd. Pfund (6,2 Mrd Euro/11,9 Mrd DM) erhöht. Dies teilte Carnival am Donnerstag mit. Damit will die amerikanische Kreuzschiff-Reederei offensichtlich doch noch den geplanten Zusammenschluss des Konkurrenten Royal Caribbean Cruises mit P&O Princess verhindern.

dpa NEW YORK. Carnival hat 0,3004 eigene Aktien je P&O-Anteil geboten. Dies läuft auf 550 Pence je P&O-Aktie hinaus. Es bleibt bei einer teilweisen Bargeld-Alternative von 250 Pence je Aktie. Das vorherige Angebot hatte 515 Pence je P&O-Aktie betragen und war von der britischen Reederei als zu niedrig abgelehnt worden.

Sollte Carnival bei P&O zum Zug kommen, würde Carnival seine Spitzenposition stark ausbauen und über insgesamt 62 Schiffe für 87 020 Passagiere verfügen. Bei einem Zusammenschluss zwischen P&O Princess und Royal Carribean würde ebenfalls die weltgrößte Kreuzschiffgesellschaft mit 41 Schiffen mit Platz für 75 000 Passagiere entstehen, wodurch Carnival auf Platz zwei abrutschen würde.

Die Kreuzschiff-Unternehmen versuchen, Kosten zu sparen und Marktanteile auszubauen. Es gibt momentan Überkapazitäten, nachdem die Branche unter der schwachen weltweiten Konjunktur und den Terroristenattacken vom September vergangenen Jahres gelitten hat.

Das Carnival-Angebot wurde davon abhängig gemacht, dass P&O-Aktionäre mit mindestens 15 % der Aktien bis Freitag zu verstehen geben, dass sie für eine Verschiebung einer außerordentlichen P&O-Hauptversammlung stimmen wollen. Auf dem Aktionärs-Treffen soll über den Zusammenschluss mit Royal Caribbean entschieden werden.

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