Cash&Carry-Kette im Großraum Moskau
Metro investiert in Russland

dpa MOSKAU/KÖLN. Der deutsche Handelskonzern Metro will mehr als 250 Mio. DM investieren, um vom kommenden Jahr an im Großraum Moskau eine Kette von Großhandelsmärkten (Cash&Carry) aufzubauen. Mit dieser Aussage zitierte die russische Wirtschaftszeitung "Wedomosti" am Dienstag Metro-Verantwortliche, die vor Ort vor die Presse getreten waren. Bislang hatte die Metro vor, zwischen 2002 und 2005 fünf bis sechs Cash&Carry-Märkte in der russischen Hauptstadtregion aufzubauen. Die Metro-Zentrale in Köln bestätigte die Investitionsvorhaben in Russland, weitere Details sollen an diesem Nachmittag bekannt gegeben werden.

Der erste Markt mit einer Verkaufsfläche von 10 000 Quadratmetern solle nun bereits 2001 eröffnet werden, berichtete "Wedomosti". Metro sähe sich dabei derzeit noch vergleichsweise wenig Wettbewerb ausgesetzt. Einzig die türkische Supermarktkette Ramenka und der schwedische Einrichtungsriese Ikea wagten bisher den Sprung auf den als unsicher geltenden russischen Markt. Ramenka investierte seit 1997 umgerechnet 315 Mill. DM, um eine Kette "Ramstores" aufzubauen, während Ikea 90 Mill. DM für sein erstes Möbelhaus in Russland aufwendete, das im März nahe Moskau die Pforten öffnete.

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