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Castor-Transport erreicht weitgehend störungsfrei NRW

Der Transport der abgebrannten Brennelemente verlaufe sehr ruhig, so der Bundesgrenzschutz. Nur vereinzelt habe es Störaktionen gegeben.

afp ST. AUGUSTIN. Der Castor-Transport mit abgebrannten Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Unterweser bei Bremen für die britische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield hat am Mittwochvormittag weitgehend störungsfrei Nordrhein-Westfalen erreicht. Es verlaufe alles "sehr, sehr ruhig", sagte ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes (BGS) in St.Augustin. Es habe lediglich vereinzelte Mahnwachen von Atomkraftgegnern gegeben.

Nach Angaben der Polizei Oldenburg blockierte zudem am frühen Morgen eine Gruppe Demonstranten bei Elsfleth in der Nähe von Delmenhorst kurzfristig die Gleise. Die Demonstranten hätten die Schienen jedoch nach Aufforderung der Polizei rasch verlassen. Der gegen 04.00 Uhr gestartete Zug mit den Atommüll-Behältern vom Typ "Castor S 1" sollte voraussichtlich über Süddeutschland und Frankreich nach Großbritannien gelangen.

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