CD-Verkauf ist eingebrochen
EMI streicht 1 800 Stellen und kürzt die Dividende

Der Einbruch beim CD-Verkauf im vergangenen Jahre zwingt den weltweit drittgrößten Musikproduzenten zu harten Einschnitten.

rtr LONDON. Der weltweit drittgrößte Musikproduzent EMI Group Plc will im Zuge seiner Sanierung 1 800 seiner rund 9 000 Stellen streichen und die Dividende kürzen. Der Großteil des Stellenabbau solle bis zum Ende des Monats abgeschlossen sein, teilte EMI am Mittwoch in London mit. Außerdem wolle der Konzern die Dividende für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 (zum 31. März) auf acht Pence von 16 Pence im Vorjahr kürzen. Von den Umstrukturierungsmaßnahmen verspreche sich der britische Konzern jährliche Einsparungen von 98,5 Mill. Pfund (rund 159 Mill. ?). Allerdings werde das Paket 110 Mill. Pfund kosten. Zusammen mit Abschreibungen und anderen Positionen würden die außerordentlichen Kosten damit auf 240 Mill. Pfund steigen, hieß es weiter.

Die fünf größten Musikkonzerne waren im vergangenen Jahr unter massiven Druck geraten. Die schwache Konjunktur, eingebrochene Umsätze beim CD-Verkauf und die Zunahme von Raubkopien hatten der Branche 2001 eines der schwersten Jahre der Geschichte beschert.

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