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CDA-Vize: Arentz-Gehaltsaffäre ist „Katastrophe“

Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, sieht die CDA vor einem „Neuanfang“. Die Gehaltsaffäre des zurückgetretenen CDA-Chefs Hermann-Josef Arentz sei „eine Katastrophe für eine Arbeitnehmerbewegung“, sagte Laumann im ZDF.

dpa BERLIN. Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, sieht die CDA vor einem "Neuanfang". Die Gehaltsaffäre des zurückgetretenen CDA-Chefs Hermann-Josef Arentz sei "eine Katastrophe für eine Arbeitnehmerbewegung", sagte Laumann im ZDF.

Er sieht die CDA jedoch nicht geschwächt: "Wir haben einen handlungsfähigen Vorstand." Die "Positionen der Christlich- Demokratischen Arbeitnehmerschaft" würden auch künftig nicht zu kurz kommen.

Laumann wies darauf hin, dass im Juni 2005 turnusmäßig Vorstandswahlen bei der CDA anstünden. Ob er selbst die Nachfolge von Arentz antreten werde, wollte der CDA-Vize nicht sagen. Laumann erneuerte seine Kritik an Arentz' Verhalten: "Jemand, der fürs Nixtun Geld kassiert - mag ja rechtlich in Ordnung sein, wenn ein Unternehmen so etwas mit sich machen lässt - aber politisch ist es nicht machbar."

Arentz soll vom Stromkonzern RWE ein Jahresgehalt von 60 000 Euro ohne Gegenleistung kassiert haben.

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