CDU-Führungskrise
CDU-Generalsekretär Polenz will zurücktreten

Der erst vor kurzem berufene CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz tritt zurück. Eine entsprechende ZDF-Meldung wurde am Montag in Unionskreisen bestätigt.

dpa BERLIN. CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz hat am Montag überraschend sein Amt zur Verfügung gestellt. Eine entsprechende ZDF-Meldung wurde am Montag in Unionskreisen bestätigt. Offiziell sollte der Rücktritt auf einer Pressekonferenz nach Sitzungen der Führungsgremien der CDU in Berlin bekannt gegeben werden. Die Parteivorsitzende Angela Merkel akzeptierte die Entscheidung und dankte Polenz für seine Arbeit, berichtete das ZDF am Montagvormittag.

Polenz war in der Partei nicht unumstritten. Sein Rücktritt kam aber insofern unerwartet, als er erst am vergangenen Freitag bei dem CDU-Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Bundespartei eine umfassende Parteireform angekündigt hatte. Polenz war auf Vorschlag von Merkel auf dem Parteitag der CDU in Essen mit großer Mehrheit in sein Amt gewählt worden.

Vor der Präsidiumssitzung deutete nichts auf den Schritt von Polenz hin. In ihren Stellungnahmen hatten führende Politiker der Union sich im Wesentlichen zu der seit zwei Wochen andauernden Debatte um die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland geäußert.

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