CDU-Gegenstimmen
Ringstorff als Schweriner Regierungschef bestätigt

Harald Ringstorff (SPD) steht für weitere vier Jahre an der Spitze der rot-roten Regierung Mecklenburg-Vorpommerns. Der 71 Abgeordnete zählende Schweriner Landtag bestätigte den 63-jährigen Chemiker am Mittwoch im Amt des Ministerpräsidenten.

HB/dpa SCHWERIN. 46 der anwesenden 69 Parlamentarier votierten für Ringstorff. Damit erhielt er offenbar alle Stimmen aus dem Regierungslager. Die Zahl der Gegenstimmen entsprach mit 23 der Anzahl der anwesenden CDU-Abgeordneten. Die Union als einzige Oppositionskraft im Landtag verfügt über 25 Sitze.

"Die Zweifler an Rot-Rot, die es wohl 1998 auch im Regierungslager noch gab, gibt es nun offenbar nicht mehr", sagte Ringstorff nach dem Sprechen seines Amtseids der dpa. Bei seiner ersten Wahl im November 1998 hatte der Regierungschef nur 39 Stimmen bekommen und damit acht weniger als SPD und PDS Sitze hatten.

Beide Parteien hatten sich auf die Fortführung der 1998 gebildeten bundesweit ersten rot-roten Regierung geeinigt und am Dienstag die neue Koalitionsvereinbarung unterzeichnet. Die oppositionelle CDU bezeichnete den Regierungsvertrag als "mager und mutlos" und bemängelte fehlende Konkretheit.

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