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Celanese erwirbt Polyvinylalkohol-Geschäft von Air Products

adx FRANKFURT. Die Celanese AG übernimmt das Polyvinylalkohol-Geschäft von Air Products and Chemicals Inc. (APCI). Der Kaufpreis beträgt 326 Mill. $ (359 Mill. Euro), teilte der Chemiekonzern am Dienstag in Frankfurt mit. Vinylacetatmonomer von Celanese ist ein wesentlicher Ausgangsstoff für die Herstellung von Polyvinylalkohol. Diese Spezialchemikalie findet in Klebstoffen, Sicherheitsglas, in der Textil- und Papierverarbeitung sowie im Bausektor Anwendung. Der Abschluss der Akquisition steht unter dem Vorbehalt behördlicher Zustimmungen, die für Ende September erwartet werden.

Celanese baue damit seine Stärken in der Acetylchemie aus, untermauere die Marktführerschaft bei Vinylacetat und ergänze das Portfolio von Basischemikalien um ein rentables, weniger zyklusabhängiges Produkt, hieß es. Mit APCI erwerbe Celanese den führenden Hersteller von Polyvinylalkohol in Nordamerika, der weltweit an zweiter Stelle stehe.

An den beiden Standorten in Pasadena, Texas, und Calvert City, Kentucky, die zusammen eine Jahreskapazität von etwa 90.000 Tonnen (elf Prozent der weltweiten Kapazitäten der Branche) haben, sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Das erworbene Geschäft mit Polyvinyl-Alkohol erzielte 1999 einen Umsatz von 220 Millionen Euro.

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