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Celanese streicht 900 bis 1 100 Arbeitsplätze

Der von dem US-Finanzinvestor Blackstone übernommene Chemiekonzern Celanese will sich aus dem Geschäftsfeld Acetatfasern zurückziehen und streicht daher jede zehnte Stelle.

dpa-afx KRONBERG. Der von dem US-Finanzinvestor Blackstone übernommene Chemiekonzern Celanese will sich aus dem Geschäftsfeld Acetatfasern zurückziehen und streicht daher jede zehnte Stelle. Künftig werde sich das Unternehmen auf die Bereiche Acetatflocken und Acetatkabel konzentrieren, teilte die Gesellschaft am Dienstag in Kronberg mit. Die langfristigen Aussichten für Acetatfasern ließen kein Festhalten an dem Geschäftsbereich zu.

Die Produktion in von Acetatflocken und Acetatkabel soll an den Standorten Narrows (USA), Ocotlan (Mexiko) und Lanaken (Belgien) konzentriert werden. Die Fabriken in Rock Hill (USA) und in Kanada würden stillgelegt. Dem Konzernumbau sollen zwischen 900 und 1 100 Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Nach eigenen Angaben beschäftigt Celanese 9 500 Menschen. "Deutschland ist von dem Stellenabbau nicht betroffen", sagte ein Konzernsprecher.

Blackstone hält über eine Tochtergesellschaft mehr als 84 Prozent der Celanese-Aktien. Den verbleibenden Aktionären bieten die Amerikaner eine Barabfindung von 41,92 Euro je Aktie. Auf Grund von Wertberichtigungen in Höhe von 146 Mill. Euro war Celanese im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht.

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