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Celesio plant Einstieg bei Pharmagroßhändler in Slowenien

Europas größter Pharmahändler Celesio will sich an dem slowenischem Pharma-Großhändler Kemofarmacija beteiligen.

dpa-afx STUTTGART. Europas größter Pharmahändler Celesio will sich an dem slowenischem Pharma-Großhändler Kemofarmacija beteiligen. Celesio habe eine Vereinbarung zum Erwerb der 31,4-prozentigen Beteiligung des slowenischen Pharmahändlers Lek an Kemofarmacija unterschrieben, teilte das im Nebenwerte-Index MDax gelistete Unternehmen am Freitag mit. Lek ist ein Tochterunternehmen von Sandoz und Teil der Novartis-Gruppe.

Der Vorstandsvorsitzende der Celesio AG, Fritz Oesterle, sagte zur Übernahme: "Dies ist der erste Schritt von Celesio im Pharma-Großhandel in Slowenien. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen der ideale Partner ist." In einem zweiten Schritt möchte Celesio Aktien von anderen Aktionären von Kemofarmacija (Lek) erwerben, um eine Mehrheitsbeteiligung zu erreichen.

Hierzu kündigte Celesio ein Angebot an. Mit einem Umsatz von 213,5 Mill. Euro im Jahr 2003 und einem Marktanteil von über 40 Prozent sei Kemofarmacija der Marktführer im Pharma-Großhandel und Prewholesale in Slowenien. Kemofarmacija habe eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Kroatien (Unipharm, d.o.o) und halte eine Mehrheitsbeteiligung in Rumänien (Pharmafarm S.A.), teilte Celesio mit.

Zudem habe sich Celesio den Kauf von 10,8 Prozent an dem kroatischen Pharma-Großhändler Medika ebenfalls von Lek gesichert, hieß es.

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