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Ceotronics weitet Verluste aus

Der Kommunikations-Hardwarehersteller Ceotronics hat nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2000/2001 bei steigenden Umsätzen seinen Verlust ausgeweitet.

rtr FRANKFURT. Der Umsatz sei nach endgültigen Zahlen auf 9,733 Mill. ? von 8,468 Mill. ? im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich auf 1,315 Mill. ? von minus 0,427 Mill. ? erhöht. Der Konzernverlust belaufe sich auf 1,33 Mill. ? nach einem positiven Konzernergebnis von 82 000 ? in der Vorjahresperiode.

Den Angaben zufolge liegt das Konzernergebnis unter den Erwartungen. Neben dem langwierigen Aufbau neuer Produktionskapazitäten, den höheren Preisen für elektronische Komponenten und Aufwendungen für noch nicht abgerechnete Leistungen, hätten insbesondere Margeneinbußen bei Großaufträgen zu den konzernweiten Verlusten in den ersten neun Monaten geführt. Belastend habe sich zudem das schwierige Umfeld in der Telekommunikationsbranche ausgewirkt.

Wie bereits Anfang April mitgeteilt wurde, hat der Ceotronics-Vorstand eine Strategieänderung beschlossen, nach der der Gewinnerzielung Vorrang vor Wachstum eingeräumt wird. Pläne für das externe Wachstum würden demzufolge verlangsamt und bei Investitionen ein Konsolidierungskurs eingeschlagen. Ceotronics wolle auch künftig zweistellig wachsen. Die Unternehmensgruppe habe es sich zum Ziel gesetzt, schneller zur alten Gewinnstärke zurückzufinden, um auch Dividendenausschüttungen vornehmen zu können.

CeoTronics hatte Anfang April seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Demnach rechnet die Gesellschaft nunmehr für das Gesamtjahr mit einem Umsatz von 13,3 Mill. ? statt der zuvor erwarteten 15,8 Mill. ?. Statt eines Gewinns von 0,29 Mill. ? werde von einem Verlust von rund 1,8 Mill. ? ausgegangen, hatte es geheißen.

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