Chairman Lord Sterlin will sich noch nicht festlegen
P&O will Carnival-Angebot prüfen

Die Kreuzfahrtreederei P&O Princess Cruises London, wird nach den Worten ihres Chairman Lord Sterling das neue Übernahmeangebot des US-Wettbewerbers Carnival Corp. über 500 Cent pro P&O-Aktie prüfen. Weitergehende Aussagen wollte Lord Sterling am Freitag in Frankfurt nicht machen.

FRANKFURT. Dem Konzern nahe stehende Kreise gehen aber davon aus, dass die Verwaltung der außerordentlichen Hauptversammlung von P&O Princess Cruises am 14. Februar gleichwohl die im November 2001 angekündigte Fusion mit der Royal Caribbean Cruises vorschlagen dürfte. Diese Fusion böte zum einen für die weltweit drittgrößte Kreuzfahrtreederei P&O bessere Zukunftsaussichten als eine Übernahme durch die weltgrößte Reederei Carnival. Hinzu komme, dass das Angebot von Carnival unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung gemacht wurde.

Der P&O-Reederei nahe stehende Kreise bezweifeln, dass sowohl die EU-Kommission wie auch die US Federal Trade Commission (FTC) dieser Fusion zustimmen könnten. Dem gegenüber rechnet Carnival damit, dass die FTC nicht den Kreuzfahrtmarkt allein, sondern den gesamten US-Touristikmarkt als relevante Größe unterstellt und damit doch positiv entscheiden könnte.

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