Chancen gemeinsam nutzen
Neue Technologien schaffen Wachstum

Nicht nur Großunternehmen, sondern auch mittelständische Firmen sind im Markt erfolgreich, weil sie "konsequent und mit großem Aufwand ihre Produktpalette weiterentwickelt und dabei auch neue Spitzentechnologien integriert haben". Das sagte Alexander von Tippelskirch, der Vorstandssprecher der IKB, in Köln anlässlich einer Gemeinschaftsveranstaltung seiner Bank, des BDI und der Stiftung Industrieforschung.

DÜSSELDORF. Beim Unternehmensforum "Zukunftstrends für den Mittelstand, mit neuen Technologien an die Spitze" wies von Tippelskirch auf die "partnerschaftliche Zusammenarbeit" zwischen kleinen und großen Unternehmen hin; insbesondere, "wenn es darum geht, die Chancen zu nutzen, die aus der Entwicklung und Vermarktung neuer Technologien resultieren".

Dass Großunternehmen an Netzwerken interessiert sind, in die mittelständische Firmen als Technologiepartner eingebunden sind, bestätigte Dieter May, Senior Vice President der Infineon AG. Zwar beschäftige Infineon 6 500 der insgesamt 33 600 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. Dennoch habe man beispielsweise um das Mikroelektronikzentrum Dresden ein "Partnerschaftsnetzwerk" geflochten, dem 120 Firmen angehören.

Mikroelektronik setzt Zukunftstrends

May, der hinsichtlich der Zukunftstrends die Mikroelektronik als den "Schlüssel für die zukünftige Entwicklung" betrachtet, räumte ein, dass sich Forschung und Forschungskooperationen nicht nur auf Deutschland beschränken. Die Infineon-Design-Zentren würden in aller Welt mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, auch mit jungen Start-up-Firmen. Mitunter gebe es dabei "Probleme, komplexe Partnerschaften zu managen".

Friedrich Nitschke, Senior Vice President der BMW AG, sieht ebenfalls "große Chancen für mittelständische Firmen in regionalen Clustern". BMW sei eine "vernetzte Gesellschaft mit einem starken Netz kompetenter Partner". Bei der Innovationsforschung, die BWM im Rahmen einer systematischen Innovationssteuerung betreibe, spielten die Vorschläge der Lieferanten und Partner eine wichtige Rolle.

BMW gehe davon aus, dass "die Kunden im Premiumsegment stark an Innovation interessiert sind". Allerdings würden sich nur Innovationen rechnen, "die beim Kunden wirklich ankommen". Um "echte Innovationen" zu verwirklichen, bedürfe es einer "starken Innovationskultur. Dazu gehört auch Risikobereitschaft."

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