Chancen vergeben
Werder Bremen mit Mühe gegen Debütant

Der SV Werder Bremen hat beste Chancen, die zweite Runde im UEFA-Pokal zu erreichen. Doch mit Ruhm bekleckerte sich der Fußball-Bundesligist am Donnerstag beim 2:2 (2:1) im Erstrunden- Hinspiel bei Europapokal-Debütant Metalurg Donezk nicht.

HB/dpa DONEZK. Nach einem Doppelschlag durch Kristjan Lisztes (10.) und Frank Verlaat (13.) sahen die Gäste aus Bremen schon wie die sicheren Sieger aus. Doch durch eigene Unzulänglichkeiten ließen sie die Ukrainer noch einmal herankommen. Der Kameruner Bernard Tchoutang (39./54.) nährte mit seinen beiden Treffern die Hoffnungen der Ukrainer für das Rückspiel am 3. Oktober im Bremer Weserstadion.

Vor 25 000 Zuschauern konnte Werder-Trainer Thomas Schaaf seine beste Formation aufbieten. Zehn Minuten lang tasteten sich beide Mannschaften ab. Dann sorgte Lisztes für den ersten Höhepunkt. Aus 30 Metern schoss der Ungar den Ball in den Winkel unhaltbar für Metalurg- Keeper Juri Wirt. Drei Minuten später war Verlaat per Kopf nach einem Eckball durch Johan Micoud zur Stelle. Nach dem Doppelschlag kontrollierte Werder das Spiel und hätte durch Angelos Charisteas (20.), erneut Lisztes (29.) und Ailton (36.) die Führung ausbauen können. Doch alle drei vergaben ihre Chancen.

Unerklärlicherweise verloren die Bremer ihren Faden und ließen die Ukrainer kommen. Das wurde prompt bestraft: Nach einem Eckball spitzelte Tchoutang (39.) den Ball aus kurzer Entfernung ins Werder - Tor. Dabei machte die Bremer Hintermannschaft keine gute Figur. Werder-Keeper Pascal Borel (43.) verhinderte durch eine Glanzparade bei einem Schuss von Gocha Jamarauli den Ausgleich noch vor der Pause. Tchoutang (44.) traf kurz vor der Halbzeit nur das Außennetz.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer ein flottes Spiel, in dem der Grieche Charisteas (48.) erneut eine Chance für die Bremer leichtfertig vergab. Sechs Minuten später machte es ihm der Kameruner Tchoutang (54.) vor, wie man Möglichkeiten verwertet: Der Olympiasieger von Sydney nutzte einen Fehler von Werders Nationalspieler Frank Baumann zum Ausgleich. Auch in der Folgezeit bereiteten die Gastgeber dem Bundesligisten mehr Mühe als erwartet. Doch ernsthaft in Gefahr gerieten die Bremer nicht mehr.

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