Chaos in Ferienorten
Tausende Touristen in Griechenland gestrandet

Zehntausende von Touristen sitzen in den Hafenstädten des Festlandes und auf den griechischen Inselns fest: Der Streik griechischer Fährleute gegen die geplante Rentenreform ist bis Samstag verlängert worden.

Wiwo/ap ATHEN. Der Ausstand, der am Dienstag begonnen hatte, führte in vielen Orten am Donnerstag zu chaotischen Verhältnissen: Hotels waren überbucht, weil Gäste nicht abreisen konnten und neue eintrafen, Lebensmittel- und andere Versorgungslieferungen blieben in den Docks und vielen Urlaubern war es unmöglich, ihre Ferieninsel zu verlassen. Der Streik der Seeleute fällt in das orthodoxe Pfingstwochenende. Ihre Gewerkschaft drohte damit, den Ausstand über Samstag hinaus zu verlängern.

Die Gewerkschaftsführung begründet den Streik damit, dass die vorgeschlagene Reform eine Heraufsetzung des Rentenalters und höhere Arbeitnehmerbeiträge vorsieht. Die Arbeitsplatzsicherheit werde vermindert und Arbeitslosigkeit nicht verringert. Die Regierung erklärt dagegen, ohne die Reform wären die sozialen Sicherheitssysteme wegen der Altersstruktur der Gesellschaft bald bankrott. Die Abstimmung darüber im Parlament wird in der kommenden Woche erwartet.

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