„Chapter 11“ verlassen
US Airways sieht sich wieder auf Erholungskurs

Terrorangst, Konjunkturflaute, SARS - die Ursachen, die die Fluggesellschaften als Gründe für ihre wirtschaftlichen Probleme nennen, sind vielfältig. Betroffen ist auch die US-Fluggesellschaft US Airways, die aber wieder Erfolgsnachrichten meldet.

HB FRANKFURT. Der neue Partner der Star Alliance, die US Airways, hatte nach dem 11. September 2001 als erste große US-Gesellschaft den Schutz nach "Chapter 11" gesucht. Das US-Recht schaltet in diesem Kapitel der Insolvenz ein Programm vor, durch das ein Unternehmen mit eigenen Anstrengungen wieder auf die Beine kommen soll. So lange halten sich die Gläubiger mit der Eintreibung ihrer Forderungen zurück.

US Airways hat "Chapter 11" am 31. März wieder verlassen und sieht sich auf Erholungskurs. Dazu hätten die Abschlüsse von Partner-Vereinbarungen wesentlich beigetragen, sagte Bruce Ashby, die die Unternehmensentwicklung verantwortet, jetzt in Washington. Bereits seit Sommer 2002 arbeitet die siebtgrößte US-Gesellschaft eng mit United Airlines, die vor allem im Westen und in der Mitte der USA stärker vertreten sind, zusammen. Schon vor dem Beitritt zur Star Alliance hatte US Airways auch mit der Lufthansa eine Vereinbarung getroffen.

Die Gesellschaft hat nach Angaben von Ashby seit 2001 rund zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr eingespart, davon eine Milliarde durch Einsparungen im Personalbereich und je eine halbe Milliarde durch die Verkleinerung der Flugzeug-Flotte sowie durch andere Maßnahmen. Mittlerweile sieht sich das Unternehmen sogar wieder auf Expansionskurs. US Airways hat 170 neue Regionaljets bestellt und will bis 2006 zusammen mit Partnern rund 300 Jets im Regionalgeschäft einsetzen.

US Airways bringt der Allianz das profitable Europageschäft ein. Vom Osten gehen 70 Prozent aller US-Flüge nach Europa ab.

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