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Charisteas bringt Griechen auf Kurs

Dank EM-Held Angelos Charisteas darf Europameister Griechenland wieder auf die Teilnahme an der Fußball-WM 2006 in Deutschland hoffen. Der Angreifer des SV Werder Bremen (24./44.) war in Piräus beim 3:1 gegen Kasachstan der gefeierte Matchwinner im Team von Trainer Otto Rehhagel.

dpa HAMBURG. Dank EM-Held Angelos Charisteas darf Europameister Griechenland wieder auf die Teilnahme an der Fußball-WM 2006 in Deutschland hoffen. Der Angreifer des SV Werder Bremen (24./44.) war in Piräus beim 3:1 gegen Kasachstan der gefeierte Matchwinner im Team von Trainer Otto Rehhagel.

Konstantinos Karagounis (85.) erzielte den dritten Treffer für die Griechen, die mit einer Niederlage und zwei Unentschieden schwach in die Qualifikation gestartet waren. Dagegen muss die Türkei fürchten, nach der Euro in Portugal ein weiteres großes Turnier zu verpassen. Der WM-Dritte unterlag der Ukraine mit 0:3, die die Tabelle der Gruppe zwei mit elf Punkten vor der Türkei, Dänemark, Albanien (alle 6), Griechenland und Georgien (beide 5) anführt.

Auch Lothar Matthäus ist mit seinen Ungarn wieder im Rennen um einen WM-Startplatz. Die vom deutschen Rekord-Nationalspieler trainierten Magyaren gewannen in Ta'Qali gegen Malta mit 2:0 und fanden in der Gruppe acht mit sechs Punkten Anschluss an die Teams aus Schweden (9), Bulgarien und Kroatien (je 7). Zoltan Gera (39.) und Peter Kovacs (90.) erzielten die Tore gegen die vom früheren Bundesliga-Profi Horst Heese betreuten Malteser.

Während Charisteas die Hoffnungen der griechischen Fans erfüllte, wurde die Türkei vor 55 000 Zuschauern im Fenerbahce-Stadion von Istanbul von Andrej Schewtschenko entzaubert. Der Angreifer des AC Mailand traf zwei Mal, nachdem Oleg Gussew (9.) die Ukrainer in Führung gebracht hatte, und nährte damit die Hoffnung auf die erste WM-Teilnahme seines Landes. Dänemark konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen und verpasste mit dem 2:2 in Georgien die Chance, mit der Ukraine Schritt zu halten. Die zweimalige Führung der Skandinavier durch Jon Dahl Tomasson (8./64.) glichen Demetradse (35.) und Asatiani (75.) in Tiflis jeweils aus.

Vratislav Lokvenc (VfL Bochum/87.) und Jan Koller (Borussia Dortmund/90.) hielten Tschechien beim 2:0 in Skopje gegen Mazedonien auf Kurs. Durch die beiden späten Tore kam der EM-Halbfinalist in der Gruppe 1 bis auf einen Zähler an den neuen Tabellenführer Niederlande (10) heran, der sich dank des 3:0-Sieges in Barcelona gegen Andorra vor den punktgleichen Rumänien (1:1 in Armenien) an die Spitze setzte. Für Belgien ist der Traum vom WM-Ticket nach dem 0:2 gegen Serbien-Montenegro praktisch schon geplatzt. Mit nur einem Zähler aus drei Spielen rangieren die Belgier in der Gruppe sieben lediglich an fünfter Stelle knapp vor San Marino (0:1 gegen Litauen).

Mit dem 5:0 in Luxemburg setzte sich Portugal (13 Punkte) an der Tabellenspitze der Gruppe drei von der spielfreien Slowakei (10) ab. Zwei Mal trug sich Pauleta in die Torschützenliste ein. Russland besiegte Estland mit 4:0 und schob sich am Kontrahenten vorbei auf Platz drei der Tabelle. Ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto hat Lettland nach dem 3:1-Sieg in Liechtenstein.

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