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Charles Schwab: Geschäftslage bleibt schwierig

Statt Friede, Freude, Eierkuchen sind beim größten US-Online-Broker scheinbar Pleiten, Pech und Pannen angesagt. So entwickelten sich auch im Juli die Einnahmen aus Wertpapiertransaktionen rückläufig.

Privatinvestoren scheint die Freude am "Day-Trading" vergangen zu sein. Mit täglich durchschnittlich 124.200 Transaktionen lag das Handelsaufkommen 43 Prozent unter dem Vorjahresniveau und 10 Prozent unter dem Niveau des Juni. Dieser Abwärtstrend scheint sich im August fortzusetzen. In den ersten neun Handelstagen des laufenden Monats sackte die Anzahl der Transaktionen auf nur noch 112.000 pro Tag ab. Und nicht nur das Volumen, sondern auch die durchschnittliche Einnahme pro Trade ist seit Jahresanfang um 12 Prozent gesunken. Schon in der kommenden Woche will das Management über weitere Kostensenkungen beraten. Wenn das eigentliche Kerngeschäft nicht läuft, ist Umdenken angesagt: "Wir überlegen, entweder durch ein Joint Venture oder durch eine Übernahme das institutionelle Geschäft auszubauen", sagte Finanzvorstand Christopher Dodds dem Wall Street Journal. Gerüchteweise erwägt Charles Schwab, das in Los Angeles ansässige Brokerhaus Jeffries & Co. für über eine Milliarde Dollar zu übernehmen. Die Analysten der Banc of America können sich mit dem Wert nicht anfreunden und stufen Charles Schwab nur mit "halten" ein.

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