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Charles Schwab: Schlingernder Aktienmarkt führte zu Gewinneinbruch

Der größte US-Onlinebroker Charles Schwab hat am Dienstag nach Börsenschluss die Quartalszahlen verkündet. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft beträgt 120 Millionen Dollar oder acht Cents Gewinn pro Aktie.

Das Ergebnis entspricht den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, der Gewinn fällt jedoch um 65 Prozent niedriger aus als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Umsatz ist von 1,73 Milliarden im vergangenen Jahr auf 1,2 Milliarden Dollar gefallen. Die Einnahmen aus Kommissionen und Transaktionen sind sogar um 51 Prozent gefallen. Der volatile Aktienmarkt hat die Handelslust der Privatinvestoren merklich gehemmt. Der durchschnittliche tägliche Handelsumsatz sei bei Schwab so niedrig wie seit dem vierten Quartal 1999 nicht mehr. Ende März befanden sich Wertpapiere im Wert von 806 Milliarden Dollar in den Kundendepots, was im Jahresvergleich 15 Prozent weniger ist. Die Anzahl der Konten, die über das Internet genutzt werden, ist um 16 Prozent auf 4,3 Millionen gestiegen. Die Online-Abwicklungen machten 81 Prozent aller Transaktionen aus, was gegenüber dem Vergleichsquartal eine Zunahme von zwei Prozent bedeutet.
Die Analysten von Credit Suisse First Boston beurteilen das Ergebnis als "nicht überraschend, aber deprimierend". Sie stufen Charles Schwab weiterhin mit "halten" ein.

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