Chartanalyse
Hat die T-Aktie ihren Tiefpunkt gesehen?

Die Anleger sind nach der jüngsten Talfahrt der T-Aktie verunsichert. Auch die Charttechnik gibt nicht eindeutig Auskunft, ob die Telekom noch weiter abrutscht. Nur mit Phantasie lässt sich ein Wende-Szenario prognostizieren.

Der Kurs der T-Aktie (WKN 555 750) gehörte am Mittwoch zu den wenigen großen Aktiengewinnern. Damit setzte sich der Kursaufschwung seit dem Allzeit-Tief im Montagsverlauf bei 12,05 Euro fort. Allerdings waren Sondereinflüsse über die Tochter T-Online hauptverantwortlich für den heutigen Kurssprung auf 13,90 Euro. Offenbar gibt es Verhandlungen mit Microsoft, bis zu 25 Prozent an T-Online zu übernehmen.

Seit dem Kursrutsch Ende April unter den sanften Aufwärtstrend fiel die Aktie der Deutschen Telekom wie ein Stein. Ein Boden ist immer noch nicht klar zu erkennen. Lediglich eine (bzw. zwei) untere Parallele zum mittelfristigen Abwärtstrend lassen sich einzeichnen (siehe Chart unten).

Ob sich allmählich eine technische Gegenbewegung andeutet, liegt noch völlig im Dunkeln. Ein mögliches, positives Szenario: Bei 12,05 Euro markierte die T-Aktie tatsächlich ihr Allzeit-Tief. Durch diesen Punkt könnte die untere Parallele zum vor zwei Wochen verlassenen Aufwärtstrend laufen. Die Luft nach oben könnte den T-Kurs dann im günstigsten, derzeit denkbaren Fall innerhalb der kommenden vier Wochen bis auf über 15 Euro treiben. Erst im Herbst würde dann wohl der Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend erfolgen.
Fazit: Anleger brauchen noch viel Geduld mit ihren T-Aktien.

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