Chef der griechischen Feuerwehr: "Es ist eine Tragödie"
Busunfall kostet 21 Schüler das Leben

Bei einem schweren Busunfall sind am Sonntag in Nordgriechenland 21 Schüler im Alter von 15 Jahren getötet worden. Dies gab die griechische Polizei am Montagmorgen bekannt. 32 Kinder wurden zum Teil schwer verletzt. Insgesamt befanden sich in dem Bus 49 Schulkinder.

HB/dpa ATHEN. Wie der staatliche griechische Rundfunk berichtete, waren an dem Unglück in der Nähe der Stadt Larissa auch ein Lastwagen und zwei weitere Autos beteiligt. "Es ist eine Tragödie. Wir haben 21 Tote, und alle sind 15-jährige Kinder einer Schulklasse aus Nordgriechenland", sagte der Chef der griechischen Feuerwehr am Montagmorgen im Fernsehen.

Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei ereignete sich der Unfall, nachdem sich schwere Holzplatten von dem Lastwagen gelöst hatten und auf den entgegenkommenden Bus in Höhe der Fenster prallten. Einige der Kinder wurden durch die scharfen Kanten enthauptet. "Die schweren Holzplatten wirkten wie Sicheln. Die gesamte linke Seite des Busses wurde eingedrückt. Die Kinder, die da saßen, hatten keine Chance", sagten Polizeibeamte im Fernsehen.

Die Schüler waren nach einem dreitägigen Ausflug von Athen auf dem Heimweg in ihr Dorf Makryhori in der Nähe der nordgriechischen Kleinstadt Veria. Nach Angaben der Polizei ist dieser Unfall einer der grausigsten in der Geschichte des Landes.

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