Chef Schmid: Wie gelähmt
Mobilcom fürchtet um die Existenz

Die Umsätze wie auch die Kundenzahl des Telekomunternehmens sind im vergangenen Jahr gestiegen. Das könnte sich schlagartig ändern: Durch den Streit mit France Telecom laufen Mobilcom die Kunden weg.

rtr FRANKFURT. Das Telekommunikationsunternehmen Mobilcom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz gesteigert und den Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) ausgeweitet.

Der Umsatz sei 2001 um zehn Prozent auf 2,59 (Vorjahr 2,36) Mrd. ? gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Ebitda-Verlust sei auf 65,54 (minus 11,36) Mill. ? ausgeweitet worden. Das Ebitda im Kerngeschäft sei mit 27,4 Mill. ? positiv ausgefallen. Die Kundenzahl habe per Ende Dezember neun (6,5) Mill. betragen.

Der Büdelsdorfer Telekommunikationskonzern Mobilcom ist nach Angaben von Vorstandschef Gerhard Schmid durch den Streit mit France Telecom "paralysiert". In Folge des seit drei Monaten währenden Konflikts springen Kunden ab, sagte Schmid auf der Bilanzpressekonferenz.

"Die Mitarbeiter des Unternehmens können nicht mehr arbeiten, weil sie sich ständig mit dem Problem auseinander setzen müssen." Mobilcom und France Telecom liegen im Streit über die sich aus dem Kooperationsabkommen ergebenden Finanzierungsverpflichtungen für den Aufbau des UMTS-Netzes in Deutschland.

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