Chefstratege bleibt optimistisch
Cisco reduziert Unternehmenswachstum

Der führende US-Netzwerkanbieter Cisco Systems will stärker auf die Leistungen des eigenen Hauses setzen und im Gegenzug das Akquisitionstempo zurückfahren.

Die Akquisitionsstrategie habe der "Fähigkeit, selbst Technologie zu entwickeln, vielleicht geschadet", gestand der Chefstratege des Unternehmens, Miko Volpi, dem Handelsblatt.
Das Akquisitionstempo mit allein 22 Unternehmensübernahmen im vergangenen Jahr werde verlangsamt. Mit Blick auf die Kosten werde man das "Einstellungstempo" verlangsamen und die Ausgaben noch stärker einschränken.
Die abgeschwächten Expansionsbestrebungen seien Folge der anhaltenden Konjunkturflaute in den USA. "Die dramatisch verminderten Firmen-Investitionen betreffen uns alle" Trotz der Konjunkturschwäche gebe es immer noch einen "riesigen, unerschlossenen Markt für Internet-Dienste", sagte Volpi.

Bereits am 10. März hatte das Unternehmen einen drastischen Stellenabbau angekündigt. Es sollen 3.000 bis 5.000 reguläre Stellen gestrichen und zusätzlich 2.500 bis 3.000 Mitarbeiter mit Zeitverträgen eingespart werden. Aus den Maßnahmen, mit denen noch im laufenden Jahr begonnen werden soll, ergeben sich den Angaben zufolge im vierten Quartal Aufwendungen von 300 bis 400 Mill. $. Um weitere Einsparungen zu erreichen, solle auch bei Serviceverträgen, Marketingausgaben und Reisekosten "aggressiv" gekürzt werden, hieß es damals.

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