Cheftrainer mit Leistungen seiner Mannschaft zufrieden
Gerg fährt auch im Super-G aufs Siegertreppchen

Hilde Gerg ist nicht zu stoppen. Ihren Weltcup-Erfolgen in der Abfahrt fügte die Skirennläuferin am Sonntag einen dritten Platz im Super-G hinzu.

HB BERLIN. Hilde Gerg ist neun Monate nach ihrer Kreuzbandoperation wieder in der Weltspitze angekommen. Nach Rang zwei und fünf in den beiden Weltcupabfahrten im kanadischen Lake Louise schaffte die Skirennläuferin vom SC Lenggries am Sonntag im Super-G erneut den Sprung aufs Siegerpodest. Mit einer Laufzeit von 1:15,66 Minuten musste sich Hilde Gerg nur den Österreicherinnen Renate Götschl (1:14,98 Minuten) und Michaela Dorfmeister (1:15,49) geschlagen geben.

"Mit den Platzierungen vom Wochenende bin ich zufrieden", meinte Gerg. "Zwar fehlt mir noch die letzte Nuance zum Sieg, aber die Richtung stimmt."

Martina Ertl (SC Lenggries/1:16,26) wurde Neunte. "Ich bin sicher, dass ich mich im Super-G noch steigern kann", sagte die Allrounderin. Nachwuchsfahrerin Maria Riesch vom SC Partenkirchen konnte sich ebenfalls unter den besten Fünfzehn platzieren. In 1:16,48 Minuten belegte die 19-Jährige nach Rang acht und neun in den vorhergegangenen Abfahrten heute den zwölften Platz.

Petra Haltmayr vom SC Rettenberg und Isabelle Huber (SC Ruhpolding) rundeten mit Platz 21 und 32 das gute Abschneiden der DSV-Athletinnen ab. "Nicht nur Hilde Gerg ist heute richtig gut gefahren", analysierte Cheftrainer Wolfgang Maier das Ergebnis. "Die ganze Mannschaft hat sich gut verkauft."

Beim Herren Super-G in Beaver-Creek (USA) fuhr Stefan Stankalla vom SC Partenkirchen auf Platz 25 und konnte so erstmals in dieser Saison punkten. "Leider konnten wir die große Chance mit dieser frühen Startnummer ins Rennen zu gehen nicht optimal nutzen", sagte Herren-Cheftrainer Werner Margreiter nach dem Rennen.

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