Chemie
Ciba erwartet schwächeres Wachstum

Die Schweizer Chemiefirma hat ihren Gewinn in den ersten sechs Monaten um 78% auf 215 Mill. sfr gesteigert. Für das zweite Halbjahr ist der Konzern nicht ganz so optimistisch.

ap BASEL. Die Ciba Spezialitätenchemie ist im ersten Halbjahr 2000 rentabler geworden und kräftig gewachsen. Der Konzerngewinn schnellte um 78 % in die Höhe, der Umsatz nahm um 14 % zu, wie das Unternehmen heute meldete. Ciba profitierte von der positiven Wirtschaftslage und günstigen Wechselkursen.

Nach der Rückkehr in die Gewinnzone im vergangenen Jahr machte Ciba im ersten Halbjahr 2000 einen weiteren Schritt nach vorn. Verglichen mit den ersten sechs Monaten 1999 verzeichnete der Konzern bis Ende Juni 2000 in allen Bereichen und Regionen ein Wachstum. Die Beurteilung von Konzernchef und Präsident Rolf Meyer fiel dementsprechend positiv aus: "Wir sind mit diesem guten Resultat im ersten Halbjahr zufrieden, unsere Initiativen zeigen Wirkung."

Der Ciba-Umsatz wuchs im ersten Halbjahr um 14 % auf 4,005 Mrd. Franken (rund 5,02 Mrd. DM), der Betriebsgewinn nahm gar um 71 % auf 464 Mill. Franken zu. Noch deutlicher konnte der Reingewinn gesteigert werden, der um 78 % auf 215 Mill. Franken kletterte.

Für das Gesamtjahr ist der Konzern zuversichtlich. Das Wachstum werde fortgesetzt, allerdings in etwas abgeschwächter Form. Durch die konsequente Ausrichtung auf die Spezialitätenchemie sei das Potenzial für profitables Wachstum verbessert und die finanzielle Flexibilität erhöht worden. Mit der Notierung der Ciba-Aktien an der New Yorker Börse sei der Zugang für US-Investoren erleichtert worden. Ciba verfolgt das Ziel, intern stärker zu wachsen als der Markt. Zudem soll das Geschäft durch kleinere bis mittlere Übernahmen weiter verstärkt werden. Die Mitarbeiterzahl stieg im ersten Halbjahr um 3,6 % auf 4 996 Beschäftigte.



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