Chemieindustrie
DSM rechnet mit besseren Zeiten

Nach einem Gewinneinbruch im ersten Quartal 2002 erwartet der niederländische Chemiekonzern DSM für das zweite Quartal eine deutliche Ergebnisverbesserung.

 

Reuters AMSTERDAM. Mit dem am Freitag vorgelegten Quartalsbericht übertraf DSM die Markterwartungen, was sich im Anstieg des Aktienkurses niederschlug.

"DSM erwartet, dass sein operativer Gewinn im zweiten Quartal wesentlich höher als in den ersten drei Monaten 2002 ausfallen wird", teilte der niederländische Konzern in Amsterdam mit. In der Zeit von April bis Juni solle der operative Gewinn das Niveau vom entsprechenden Vorjahreszeitraum erreichen.

Die gesamte Chemiebranche leidet derzeit - nach Angaben von Analysten - unter einem weltweiten Nachfragerückgang. "Es sieht so aus, als ob das Schlimmste hinter uns liegt", gab sich Konzernchef Peter Elverding aber zuversichtlich. Im Vergleich zum Vorquartal sei der Nettogewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 21 Prozent gestiegen, während er im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 68 Millionen Euro eingebrochen sei.

Der gesamte Reingewinn fiel um 62 Prozent auf 68 Millionen Euro. Beide Zahlen hatten aber die Analystenschätzungen von durchschnittlich 56,6 Millionen Euro deutlich übertroffen. Der Gewinn je Aktie einschließlich Goodwill-Abschreibungen verlor im Jahresvergleich 38 Prozent auf 0,65 Euro, lag ebenfalls oberhalb der Markterwartungen.

Der Kurs der DSM-Aktien stieg am Freitag in einem wenig veränderten Gesamtmarkt um rund vier Prozent auf 49,10 Euro.

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