Chemiekonzerne in der Krise
Dow Chemical verfehlt die Prognosen

Der US-Chemiekonzern hat mit gestiegenen Preisen für Rohstoffe zu kämpfen und muss deshalb Federn lassen.

Reuters MIDLAND. Der zweitgrößte US-Chemiekonzern Dow Chemical erwartet für das dritte Quartal einen Gewinn deutlich unterhalb der bisherigen Analystenprognosen. Zur Begründung verwies das Unternehmen am Mittwoch auf gestiegene Rohstoffkosten vor allem in Europa.

Das Quartalsergebnis je Aktie werde etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegen, teilte der in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Konzern mit. Damals lag der Gewinn je Aktie bei 16 Cent. Dies wäre knapp 45 % unterhalb der durchschnittlichen Analystenprognose für das dritte Quartal von 29 Cent. Dow-Chemical-Aktien verloren in einem schwächeren New Yorker Marktumfeld zu Handelsbeginn knapp sechs Prozent auf 28,10 Dollar.

Die Chemiebranche leidet seit zwei Jahren an der Nachfrageschwäche des Verarbeitenden Gewerbes. Zudem belasten höhere Rohstoffkosten wie der gestiegene Ölpreis die Ergebnisse. Auch andere Chemiekonzerne hatten zuletzt ihre Gewinnerwartungen gesenkt.

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