Chemikalien gekauft
Täter schon vor Anschlag im Visier des US-Geheimdiensts

Mohammed Atta, einer der mutmaßlichen Attentäter vom 11. September, ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" seit langem vom US-Geheimdienst in Deutschland observiert worden.

afp MÜNCHEN. US-Agenten hätten den damals in Deutschland lebenden Atta vom Januar bis Mai vergangenen Jahres beobachtet, berichtet das Magazin. Die Geheimdienstler hätten Atta beobachtet, wie er im Großraum Frankfurt am Main in Drogerien und Apotheken große Mengen Chemikalien kaufte, die möglicherweise zur Herstellung von Sprengstoff dienen sollten. Die US-Agenten hätten die deutschen Behörden jedoch nicht über ihre Erkenntnisse informiert. Atta gilt als eine der zentralen Figuren bei den Terroranschlägen. Er soll am 11. September eine der Passagiermaschinen gegen das New Yorker World Trade Center gesteuert haben.

Wie "Focus" weiter berichtet, wurde das bayerische Innenministerium in der vergangenen Woche von der US-Bundespolizei FBI über eine mögliche Gefährdung des Münchener Oktoberfestes gewarnt. Demnach könnten Rettungsdienste als "terroristische Mittel" eingesetzt werden, indem mögliche Attentäter in Sanitäts- oder Feuerwehrfahrzeugen in gesperrte Bereiche des Volksfestes vordringen. Die Rettungsdienste wurden dem Magazin zufolge im Innenministerium über die FBI-Warnung informiert.

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