Chemikalien-Joint-Venture gegründet
Degussa und Celanese machen gemeinsame Sache

Der Spezialchemiekonzern Degussa und die Celanese AG haben sich auf die Gründung eines europäischen Gemeinschaftsunternehmens für chemische Zwischenprodukte verständigt.

Reuters DÜSSELDORF. Die Verhandlungen für so genannte Oxo-Chemikalien seien erfolgreich abgeschlossen worden, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. An dem europäischen Joint Venture werde die Düsseldorfer Degussa ebenso 50 Prozent halten wie die Kronberger Celanese. Das Gemeinschaftsunternehmen, das seine Geschäfte voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres starten werde, komme mit rund 240 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von etwa 410 Millionen Euro. Oxo-Chemikalien werden insbesondere als chemische Zwischenprodukte, als Lösemittel oder als Weichmacher eingesetzt.

Beide Unternehmen hatten bereits Anfang März ihre Pläne bekannt gegeben. Als Gründe wurden die Nutzung von Synergien in einem schwierigen Geschäft und die Aussicht auf Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit genannt. In der neuen Gesellschaft sollen das Celanese-Oxo-Geschäft in Oberhausen und die entsprechenden Aktivitäten der Degussa-Tochter Oxeno in Marl zusammengeführt werden.

Die Celanese-Aktie legte am Morgen lag in einem stabilen Gesamtmarkt fast zwei Prozent auf 21,60 Euro, Degussa-Papiere zogen leicht um 0,6 Prozent auf rund 25,15 Euro an. Der Dow-Jones-Chemicals-Index für die europäischen Chemiewerte gab zugleich leicht 0,1 Prozent auf 229,11 Punkte nach.

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