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Cheney wegen Atembeschwerden untersucht

Der herzkranke US-Vizepräsident Richard Cheney ist wegen Atembeschwerden in ein Washingtoner Krankenhaus gebracht worden, konnte aber wenig später wieder nach Hause zurückkehren. Untersuchungen - darunter ein Elektrokardiogramm - hätten nichts Abnormes ergeben.

dpa WASHINGTON. Der herzkranke US-Vizepräsident Richard Cheney ist wegen Atembeschwerden in ein Washingtoner Krankenhaus gebracht worden, konnte aber wenig später wieder nach Hause zurückkehren. Untersuchungen - darunter ein Elektrokardiogramm - hätten nichts Abnormes ergeben.

Das sagte eine Sprecherin. Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, dass der 63-Jährige in den vergangenen Tagen an einer schweren Erkältung gelitten habe, auf die seine Atemprobleme möglicherweise zurückzuführen seien.

Cheney, der an der Seite von Bush in eine zweite Amtsperiode geht und hinter dem ein anstrengender Wahlkampf liegt, hat seit 1978 insgesamt vier leichte Herzattacken erlitten - allerdings keine davon während seiner Zeit als Vizepräsident. Er musste sich in der Vergangenheit einer Bypass-Operation unterziehen, und im Jahr 2001 wurde ihm ein Herzschrittmacher eingepflanzt.

Im Mai hatten Ärzte Cheney nach dessen jährlicher Untersuchung bescheinigt, dass er "fit für den Job" sei. Als Vorsorgemaßnahme hätten sie dem einstigen Verteidigungsminister unter Präsident George Bush, dem Vater des jetzigen Amtsinhabers, am Samstag aber dringend empfohlen, das Krankenhaus aufzusuchen.

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