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China verschärft Anforderungen für Börsengänge

Die chinesische Wertpapier- und Börsenaufsicht CSRC hat die Anforderungen an Börsengänge drastisch ...

Die chinesische Wertpapier- und Börsenaufsicht CSRC hat die Anforderungen an Börsengänge drastisch verschärft und will vor allem die begleitenden Brokergesellschaften in die Pflicht nehmen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Qualität der Börsendebütanten sowie deren Transparenz zu verbessern. Dies meldete die Financial Times Deutschland am 30. 12. 2003.
Ab 2004 würden die neuen Regeln den Unternehmen vorschreiben, dass sie Broker engagieren müssen, die ihren Börsengang sowie den Listing-Antrag begleiten und weitere drei Jahre für die Firma als Berater tätig sind. Die Brokerfirmen wiederum sollten sicher stellen, dass die Unternehmen über solide Bilanzen verfügen und die Erlöse aus dem Initial Public Offering (IPO) nicht verpulvern.
Missbrauchen Unternehmen mehr als 50% der Gelder aus dem Börsengang oder schrumpfen ihre Umsätze im Jahr nach der Erstemission um mehr als 50%, könne die Brokerfirma für mehrere Monate von der lukrativen IPO-Begleitung ausgeschlossen werden. Eine zeitweise Suspendierung drohe auch dann, wenn gravierende Fehler im Börsenprospekt des Unternehmens auftauchen oder die Firma im ersten Jahr Verluste macht.
Zudem dürften Brokergesellschaften nicht als IPO-Sponsor tätig werden, sofern ihr größter Anteilseigner oder angeschlossene Gesellschaften zusammen mehr als 7% des Kapitals des Börsenaspiranten halten. Ferner dürfen sie keine Kredite für IPO-Kandidaten garantieren. Die CSRC will die Broker genau prüfen.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 08.01.2004

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